Traditionen auf der Spur

Advent bedeutet Ankunft und erinnert daran, dass Jesus Christus zu uns Menschen kommt.
Jeder der vier Adventssonntage hat dabei seinen besonderen Akzent.

  1. Advent – Jesus wird angekündigt

Bereits in den seit 450 v. Chr. schriftlich vorliegenden Texten des Alten Testaments wird die Geburt von Jesus Christus angekündigt. Der Prophet Jesaja beschreibt es so: „Eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den wir sie Immanuel nennen, d.h. Gott mit uns“ (Jesaja 7,1). Auch in vielen anderen Texten wird das Kommen und Wesen des Erlösers und Retters vorhergesagt. Wer die Geschichte von Jesus mit offenem Herzen liest, wird spüren, dass es eine wunderbare Geschichte Gottes ist, die auch für unser Leben Bedeutung haben soll.

  1. Advent – Jesus kommt zur Welt

Mit der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem gingen die alten Prophezeiungen in Erfüllung. Gott kommt zu uns. Er ist nicht mehr fern und unnahbar. Er schenkt uns seinen Sohn als Zeichen seiner großen Liebe. Die Geburt von Jesus ist das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte. Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, hat einmal gesagt: „Es ist nicht so entscheidend, dass der Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat. Viel wichtiger ist, dass Gott seinen Fuß auf die Erde gesetzt hat.“

  1. Advent – Jesus wird in unseren Herzen geboren

Das Kind in der Krippe ist der Sieger über den Tod. Als Heiland und Erlöser nahm er die Sünde der ganzen Welt und jedes Menschen auf sich und starb für uns am Kreuz. Mit seiner Auferstehung hat er den Tod besiegt. Weil er lebt, ist er auch heute für jeden Menschen erfahrbar. Wer ihm vertraut, erlebt, dass Jesus in seinem Herzen geboren wird. Wer sich ihm anvertraut, bekommt Frieden und ewiges Leben geschenkt.

  1. Advent – Jesus kommt wieder

Die letzte Adventskerze steht für ein Ereignis, das noch aussteht. Glaubende Menschen warten konkret darauf. Jesus hat gesagt, dass er am Ende der Zeit wiederkommen wird: Um diese alte Welt zu beenden und eine neue Welt zu schaffen. Als Richter für alle Ungerechtigkeit und um denen, die ihm vertrauen, ewigen Frieden zu schenken. Wer ihn ihm Herzen hat, für den gilt: „Siehe, ich mache alles neu. Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Denn das Erste ist vergangen.“ (Die Bibel: Offenbarung 21,4)